St. Aloysius Schützenbruderschaft Mühleip

Für Glaube, Sitte und Heimat

Die Jugendarbeit eine wichtige Säule

Während viele Bruderschaften mit Nachwuchsprobleme zu kämpfen haben, freuen wir uns über wachsenden Zuwachs. Neben der Vermittlung des traditionellen Brauchtums und des Leitsatzes unseres Bundes "Für Glaube, Sitte und Heimat" soll bei uns der Spaß und die freie Entwicklung der Jugend nicht zu kurz kommen. Um der Betreuung unserer Jungschützen gerecht zu werden, haben wir in unseren Reihen 6 ausgebildete Jugendleiter, die unserer Schützenjugend immer mit Rat und Tat beiseite stehen.

Als Mitglied der St. Sebastianus Schützenjugend nehmen wir an vielen Terminen der Bezirks-, Diözean- und Bundesjugend teil. Hier ist der Austausch mit anderen Jugendlichen im Vordergrund. Vergleichswettkämpfe im Schießsport und Fahnenschwenken sind hier ebenso zu beachten wie Spiel und Spaß. 

Auch in unserer Schützenbruderschaft nimmt der Schießsport einen wichtigen Platz ein. Unsere Schießleiter vermitteln den Jugendlichen den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Luftgewehren und Luftpistolen. Der Schießsport fördert die Konzentration und die Disziplin, die ein erfolgreicher Schütze an den Tag legen muss.

Gerade in einer Zeit, in der man über die Mitbestimmung von Jugenlichen in unserer Gesellschaft diskutiert, wird diese bei uns schon praktiziert. Auch unsere Schützenjugend organisiert sich in einem eigenen Vorstand. Unter dem Vorsitz der Jungschützenmeisterin haben die jugendlichen die Möglichkeit ihre Anliegen vorzutragen. Sollten noch Fragen offen sein oder das Interesse geweckt sein, besuchen Sie uns zu unseren Trainingszeiten oder kontaktieren Sie unseren Jungschützenmeister Fabian Hillen.

 

Erfolgreicher Tag für Mühleiper Jungschützen

Beim ersten Schießen um den Rhein-Sieg Cup 2017 konnten unsere Jung- und Schülerschützen auf ganzer Linie überzeugen.
In der Disziplin Schüler stehend konnte Nicklas Wißmann seine bestechende Form bestätigen. Mit 257 Ringen konnte er sich deutlich in seiner Klasse durchsetzen. Den ganz tollen dritten Platz erreichte Sebastian Hobein. Er schoss seinen ersten Wettkampf überhaupt in dieser Disziplin. Den Mannschaftssieg perfekt machte... Judith Brückenhaus mit dem vierten Platz. Sie musste mit einem ihr unbekannten Gewehr in den Wettkampf gehen, was ein noch besseres Ergebnis erschwerte.

Bei den Jungschützen belegte Fabian Hillen mit 239 Ringen den zweiten Platz hinter Felix Danz (Menden). Fabian konnte endlich seine "Wettkampfnervosität" ablegen. Auf dem dritten Platz folgte ihm Maja Howon mit 233 Ringen. Nach der Trainingspause ein durchaus achtbares Ergebnis. Auch hier machte der vierte Platz den Sack in der Mannschaftswertung zu. Niklas Moßner sorgte in seinem ersten Wettkampf für den wichtigen Mannschaftssieg.

Bei den Luftpistolen sorgte Tim Schiefen für die Überraschung des Tages. Mit 239 Ringen erreichte er seine persönliche Bestleistung und belegte den hervorragenden zweiten Platz.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch. Wir sind stolz auf euch!!!!

 

Internationales Top Event für die Bezirksjugend Rhein-Sieg– Zwei Mühleiper Schützen im Finale

Um die Jugend zu begeistern, bedarf es mehr, als einfach nur die üblichen Schießwettbewerbe durchzuführen. Der BdSJ Rhein-Sieg hat sich etwas Besonderes einfallen lassen und einen Internationalen Bezirksvergleichswettkampf (IBV 2016) ausgeschrieben. Die Resonanz war überwältigend. Aus 7 Bruderschaften meldeten sich rd. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Doch wo lag nun die Herausforderung und was war international?

Geschossen wurden 3 Disziplinen: Luftgewehr aufgelegt für die Schülerschützen, Luftgewehr stehend für die Jungschützen und Pistole für Schüler- und Jungschützen. Entgegen der sonstigen Gepflogenheiten, wurden aber gemischte Gruppen gebildet, die dann den Wettkampf gegeneinander, im Miteinander der diversen Bruderschaften, austrugen. Die Durchmischung der Mannschaften hatte den großen Vorteil, dass die Schießsportbegeisterten Jugendlichen sich untereinander besser kennen lernten. Die Gruppen waren in diesem Fall Nationen; daher auch „internationaler Bezirksvergleichswettkampf“.

Auch die Regeln hatten es in sich und sehr wenig mit Tradition zu tun. Zunächst ging jeder Teilnehmer in eine Qualifikation dann folgte das Finale. In jeder Disziplin gaben die Schützen nur  20 Schuss ab. Vorgeschaltet waren 5 Minuten für die persönliche Vorbereitung und 5 Minuten Probeschießen, Neudeutsch Preparation & Sighting Time. Danach hatten die Jungschützenmeister und Helfer den Schießstand zu verlassen und die Quali begann.  Als dann alle Lagen durch waren, standen die 6 Kandidatinnen und Kandidaten fest, die sich für das Finale qualifiziert hatten. Da es sich ja um einen internationalen Wettbewerb handelte, hatten sich die Finalisten 20 Minuten vor dem Finale in der Reporting Area zur Reporting time for Final einzufinden und wurden dort interviewt.

Im Finale angekommen waren die Finalisten wieder alle gleich. Die Ergebnisse der Vorrunde spielten nun keine Rolle mehr. Jetzt ging es nicht nur um die Ganzen, sondern auch um die Zehntel-Ringe. Wie in der EM beim Fußball, handelte es sich jetzt um KO Runden. Geschossen wurden 2 Serien a 3 Schuss im ersten Teil und im zweiten Teil 12 Einzelschüsse in 50 Sekunden. Nach 8 Schüssen schied der bis dahin „schlechteste Schütze“ aus. Nun ging es Schlag auf Schlag und nach dem 10, 12 und 14 Schuss schied der zu diesem Zeitpunkt schlechteste Schütze aus. Die Entscheidung fiel dann mit dem 16. Schuss zwischen den beiden Finalisten. Das ganze Finale war auf 25 Minuten begrenzt. Um die Spannung noch zu erhöhen, wurde beim Finale durch die anderen Teilnehmer kräftig applaudiert, getrötet und getrillert, so dass die Konzentration hier entscheidend war.

Bezirksjungschützenmeister Martin Wißmann kommentierte nahezu jedes Ergebnis mehr oder weniger ernsthaft, so dass die gesamte Veranstaltung einen hohen Unterhaltungswert hatte. Alle Kommentare und Kommandos wurden, wie auf internationaler Ebene üblich, in englischer Sprache gegeben.

Am Ende konnten sich in jeder Disziplin je 3 Einzelschützen über eine Medaille freuen. Im Stehend-Wettbewerb brillierte für das Team Südafrika Rebecca Klein (St. Sebastianus Hangelar) mit Gold, für das Team Kanada Katharina Neuser (St. Sebastianus Hangelar) mit Silber und für die Mannschaft Mexiko Felix Danz ( St. Sebastianus Menden) mit Bronze. Im Luftpistolen Wettkampf ging Gold an Dominik Reichelt (St. Antonius Niederpleis) der für Italien startete, für Mexiko errang Felix Danz ( St. Sebastianus Menden) Silber und Bronze ging an Deutschland, hier vertreten durch Peter Eiserfey (St. Augustinus Bödingen).

Bei den Aufgelegt-Schützen dominierte vom Team Deutschland Peter Eiserfey (St. Augustinus Bödingen) und erhielt die Gold Medaille, Silber für Südafrika holte sich Richard Gmach (St. Maria Königin) und Bronze ging an Mexiko, Christof Gerl (St. Maria Königin). Die Mühleiper Judith Brückenhaus (LG Aufgelegt) und Nicklas Wißmann (Luftpistole) konnten im Finale jeweils den tollen 6. Platz erzielen. Maja Howon, Sascha Schack und Sebastian Hobein verpassten den Einzug ins Finale nur knapp.

Dank der hervorragenden Ausstattung der St. Sebastianus Schützen in Hangelar, wurden die Bilder vom Schießstand live in den Schankraum übertragen, so dass wirklich jeder mitfiebern konnte ohne dabei zu verdursten. Vor dem Wettbewerb war die Anspannung bei allen Beteiligten hoch:

Wird die elektronische Anlage so funktionieren, wie wir uns das vorgestellt haben bei der Programmierung des Wettkampfs? – dachten die Hangelarer. Was kommt da bloß auf und zu? - dachten die Schüler- und Jungschützen.

Und am Ende waren alle happy und insgesamt ca. 70 Teilnehmer und Gäste hatten einen wunderschönen Tag mit viel Spaß und internationalem Flair bei den Hangelarer Schützen und dem BdSJ Rhein-Sieg.

Text: St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hangelar